Nebel – Der nicht einladende Golfpartner

Regen, Sonne und Nebel – in den letzten Golfturniertagen war alles dabei! Der dritte Tag stand im Zeichen von Nebel.

Der Nebel von Anfang an da, als hätte er ein Zimmer reserviert und wollte einfach nicht auschecken und es war schon 10 Uhr als ich meine Startzeit hatte. Mein Entschluss, nie wieder auf aerifizierten Grüns zu spielen, hielt etwa so lange wie ein Zuckerstückchen im Tee – zwei Tage, um genau zu sein. 

Also stand ich wieder auf dem Golfplatz und wollte mein Bestes geben, aber der Platz hatte offensichtlich seine eigene Vorstellung von einem spaßigen Tag. Das war mal wieder ein Desaster! Ich bin mir auch ziemlich sicher, der Platz hat eine persönliche Abneigung gegen mich, aber ich dachte mir: „Lass uns den Platz rocken. Meine Schläger und ich waren dabei und sind bereit. 

Der Platz war aber voller Überraschungen! Ich stand mit brennendem Ehrgeiz und einem Hauch von naivem Optimismus auf dem ersten Abschlag. Doch der Nebel schien ein Eigenleben zu führen, als hätte er beschlossen, mich zu verunsichern. Die Bälle flogen nicht nur überall hin – sie schienen direkt zu sagen „Wir haben die Freiheit verdient, wir müssen weg!“

Statt präziser Schläge präsentiere ich dem Platz einen bunten Strauß an Fehlschlägen. Ich habe nicht nur Bälle, sondern auch eine stolze Sammlung von Tees verloren. Wer hätte gedacht, dass ich in einem Turnier der „Nebel-Ninjas“ landete, in dem es um die Kunst des Versteckens geht? 

Trotz meines gemächlichen Spiels und dem Versuch, es diesmal nicht übertrieben zu sehen, endete jeder Schlag in einer chaotischen missratenen Ballettaufführung. 

Aber hey, ich habe es überlebt! Und das Beste daran, ich habe ein paar atemberaubende Fotos gemacht, die den Nebel in seiner gespenstischen Pracht festhalten. Also mache ich jetzt erst einmal eine Pause – vielleicht gehe ich beim nächsten Mal einfach ins Kino. 

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