Nach unzähligen Golfturnieren, mit Höhen und Tiefen, die eher wie eine Achterbahnfahrt als wie ein Sport aussahen, habe ich so ziemlich alles erlebt. Es gab Momente, in denen ich mit einem breiten Grinsen auf dem Platz stand – und solche, bei denen ich mir wünschte, ich hätte einfach im Bett bleiben sollen, eingekuschelt mit einer Tüte Chips. Aber wie sagt man so schön? „Golf ist wie das Leben – manchmal machst du einen Hole-in-One und manchmal verpasst du den Ball ganz.“ 

Mit der Zeit habe ich eine wichtige Lektion gelernt – zu viel Erwartung führt nur zu unangenehmen Überraschungen. Stattdessen schloss ich Frieden mit der einfachen Wahrheit und ab da war mein Motto: „Ich war dabei!“ Das reichte mir vollkommen, mehr Erwartung hatte ich an den Turniertagen nicht mehr.

Als der große Finaltag endlich anstand, blickte ich nervös auf die Uhr und dachte mir: „Oh Mann, das wird spannend! Aber hey, die Hauptsache ist, ich bin hier!“ An diesem wunderschönen Tag hatte ich mir ein spezielles Programm gebastelt: Sonne genießen, leckeres Essen zu kosten und mit meinen Flightpartnern einfach nur schöne Runde genießen. Und glaubt mir, diese positive Haltung war wie ein magischer Zauber – es war die beste Art, an das Turnier heranzutreten!

Der Tag hätte nicht besser beginnen können. Die Sonne strahlte, die Vögel zwitscherten, und ich fühlte mich wie der Golfgott persönlich. Und das Beste? Ich konnte mein Handicap verbessern! Ja, ihr habt richtig gehört! So plötzlich war ich vom „Golfer mit zwei linken Füßen“ zum „Ballerina des Fairways“ geworden – zumindest in meinen eigenen Gedanken.

Natürlich gab es auch die typischen Missgeschicke: Der Ball entschloss sich einige Male, einen kleinen Ausflug ins Rough zu unternehmen, und ein Loch gestrichen als der Ball 2x in die gleiche Stelle ins Wasser viel und untergetaucht ist.

Alles in allem war es ein grandioser Tag voller Spaß, Lachen und dem Gefühl, dass man selbst mit einem Schläger in der Hand jede Herausforderung meistern kann – oder zumindest darüber lachen kann, während man einen Schläger in die Luft wirft. Golf – ich komme wieder! Und das nächste Mal bringe ich vielleicht ein paar Snacks mehr mit, um die gelegentlichen Ballverluste auszugleichen!

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